Back to dance

Diejenigen, die mich besser kennen, wissen dass ich seit 2012 Tribal Style Dance mache. Ich war in einem guten Studio im Ruhrgebiet, wir hatten einige kleinere Auftritte und einen großen in Saarbrücken. Schließlich kam jedoch für mich die Prüfungsvorbereitung, unser Tribe bekam immer „neue“ Mitglieder, die bei Null anfingen und uns in der Entwicklung zurückwarfen, da unsere Lehrerin alle Hände und Füße damit zu tun hatte unsere neulinge auf einen angemessenen Stand zu bringen. Wir trainierten also oft allein irgendwie und auch intern gab es zwischendurch einige Reibereien, was bei so vielen Frauen nicht ausbleibt. Eine liebe Freundin von mir ist aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen, eine andere hatte schlicht und einfach keine Lust mehr. Ich kündigte also zu den Prüfungen hin meinen Vertrag um mich dem lernen zu widmen. Dann bahnte sich eine Jobaussicht in Bonn an und ich musste traurig feststellen, dass dies wohl für mich das Ende in diesem Studio bedeuten würde. Also recherchierte ich und suchte nach tribes in Bonn und Umgebung. An sich war das kein Problem denn es gibt einige, aber viele behalten sich das Recht vor „exklusive“ Auftrittsgruppe zu sein, die sich schon seit xy Jahren kennen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es da sehr schwer ist als Neuling reinzukommen. Ein anderes Problem sind stammesinterne Absprachen zu Figuren, Combos oder ähnlichem. Ich fand  in den Weiten des Net den Stamm SARAFI, eine bunte Truppe aus Alfter und Umgebung, Inklusionsstamm und gerade auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich vereinbarte mit der Leiterin für den 10. August ein Probetraining und harrte dafür extra einen ganzen Tag lang auf Sarahs Arbeit (ab Oktober dann auch meine), da das Training erst um 20:30 begann. Ich war super nervös, stellte mir die üblichen fragen: wie sind die anderen wohl drauf, wie finden die mich, bin ich gut genug für die Gruppe und andere Gedanken, die einen wie einen Kreisel verfolgten und mich innerlich schwitzen ließen.

Aber meine Sorgen waren alle unbegründet. Nach dem Probetraining fühlte ich mich sofort integriert, hab guten Anschluss und einen Haufen Gesprächsthemen gefunden, ich fackelte nicht lange und sicherte zum Jahreswechsel meine Mitgliedschaft zu. Wenn es mir doch dort sofort so gut gefällt, warum sollte ich noch tausend weitere Probetrainings machen. Wechseln, konnte ich immer noch im Notfall. Es tat so gut wieder in der Gruppe zu tanzen (und nicht alleine Zuhause die Moves durchzugehen). Ein herrlich verrückter Frauenhaufen aller Altersgruppen. Das wird ein Spaß. ich fiebere jetzt schon dem neuen Jahr entgegen, denn so langsam kümmere ich mich um Sozialkontakte und darum meine Hobbies auf die neue Wohnumgebung zu verlagern.

Here we go:

Harfe: Check; Tribal Dance: Check; LARP: Check, Spieletaverne: Check also…läuft alles und es macht mich ein wenig froher und nicht mehr ganz so betrübt wegzuziehen.

Stay tuned

Alantya

PS: hier die Website der Tanzmädels (die zu meiner Freude auch auf Lagern auftreten und diverse Dinge wie Wahrsagerei, Henna und Massagen anbieten, tolle Sache!!!)

https://sarafi-tribal.jimdo.com/

 

 

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