New Art Supplies

Seit dem letzten Post über Künstlermaterial ist schon einige Zeit vergangen und so verlangt es nach ein paar Updates, da ich dieses Jahr einiges dazubekommen habe, worüber ich sehr glücklich bin, wenngleich ich noch nicht alles testen konnte, da mir im Moment Zuhause die Ruhe und die nötige Freizeit gefehlt hat (und daher auch die nötige Motivation), aber es zeichnet sich ein Silberstreif am Himmel ab, dass ich endlich knapp ein halbes Jahr später endlich dazu komme einige Materialien auszutesten. Aber ganz von vorne…

Als meine gute Freundin Wyldhuntress umgezogen ist, hat sie mir einiges von ihrem alten Künstlermaterial vermacht, darunter ein Haufen Pinsel sowie eine ganze Blechkiste voller Ölfarben und ein paar Bücher. Dazu kommt noch alles, was so für die Seidenmalerei benötigt wird, das ist jedoch weniger für mich, sondern eher für meine bessere Hälfte, die mehr damit anfangen kann.

Ein paar Monate später habe ich über eine Kleinanzeige einer älteren Dame das komplette Ölmalsortiment ihres verstorbenen Mannes abgekauft inklusive einiger Leinwände, Bob Ross Bücher, DVDs und sogar Videokassetten (wofür ich dringend einen Konverter benötige). Ich nehme seit geraumer Zeit seine nächtlichen Videos aus dem TV auf (die leider einem Festplattencrash zum Opfer fielen) und finde seine Bilder und Techniken einfach großartig. Zu meinem großen Glück habe ich zu meinem Geburtstag von meinen zwei Künstlerfreundinnen Lychnobia & Christina von Birkwald Illustrations auch noch einen Haufen Leinwände, Holzplatten, Leinwandtuch und Malkarton bekommen, noch mehr Untergründe zum bepinseln und bespachteln.

Dann haben sich in der Zeit auch immer mehr Coliro Farben in mein Inventar geschlichen, meine anfänglichen drei Blechkästen haben sich um zwei Kunststoffkästen vermehrt, ein Dritter liegt schon als Ersatz bereit. Und tatsächlich sind jetzt auch alle besetzten Kästen voll, die neu hinzugefügten Farben sind wunderschön und ich habe immer noch nicht alle testen können, aber die meisten.

Auch habe ich mir endlich den Wunsch nach einer Glasfeder erfüllt und ich hatte das große Glück, eine wunderschöne mit Regenbogen im Inneren bei Coliro zu ergattern.Das erste Mal hab ich eine Glasfeder auf meiner ersten Creative Messe (ca. 2011) ausprobiert und wollte seitdem immer eine haben.

Auch digital bin ich einen Schritt weitergegangen. Als der Herbst ins Land zog, investierte ich in ein ein weiteres Huion Grafiktablett, das Kamvas 16 Pro, ein 16 Zoll Pendisplay. Ob es mein finales sein wird,oder irgendwann doch noch ein 22 Zoller einzieht (von Huion oder Gaomon),steht noch in den Sternen. Solange genieße ich aber schon mal das Gefühl, das gemalte direkt auf meiner Oberfläche zu sehen.Mein Wacom Intuos Pro M werde ich als Reisetablet behalten (auch wenn es schon groß und schwer ist), so wird wahrscheinlich nur das andere Huion in liebevolle Hände abzugeben sein, damit sich bei mir die Tablets nicht stapeln, wie meine Bücher es tun. An der Bildschirm-/ Farbeinstellung des Pendisplays muss ich noch ein wenig feilen, allerdings sind mir meine Monitore keine große Hilfe, weil auf jedem die Farben anders dargestellt werden. Auf meinem Hauptmonitor ist das Bild schärfer, die Farben aber matter.Auf dem zweiten ist die Auflösung einfach niedriger (ein Monitor der älteren Generation), dafür wirken die Farben aber satter und lebendiger.

Das Anschließen und Einrichten des Tablets klappte gut, wenn man nicht den Treiber von CD nimmt, sondern wie empfohlen, den auf der Webseite des Herstellers. Dann musste ich nur die Hürde mit meinen zwei Monitoren überwinden, denn das Pendisplay war auf einmal die zweite Erweiterung meines Desktops, so als hätte ich drei Bildschirme. Doch nach einigen rumfummeln an den Eigenschaften hat sich auch dieses Problem gelöst. Das Tablet ist das Duplikat meines ersten Monitors, und der zweite Monitor steht für sich. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert 🙂

Update Feb 2020: ein wenig habe ich schon herumprobiert um eine kleine erste Bilanz zu ziehen. Mit Illustrator komme ich kaum zurecht. Der Stift zieht so stark nach, dass ich komplette Formen zeichnen kann, ohne etwas auf dem Bildschirm zu sehen. Mit Photoshop klappt es etwas besser, obwohl das Programm wesentlich mehr RAM benötigt (fast doppelt so viel). Ich werde es noch mit meinen anderen Kreativprogrammen wie Corel Painter, Krita, Sketchbook und Black Ink testen und hoffe, dass diese eine bessere Performances abliefern. An meinem PC kann es schlecht liegen, da ich ihm Ende des Jahres doppelten Arbeitsspeicher und eine neue Grafikkarte beschert habe. Ich habe schon die dunkle Ahnung, dass ich doch vielleicht auf ein gebrauchtes Wacom Pendisplay sparen muss um endlich die Leistung zu bekommen, die ich gern hätte, was mich echt frustriert, da ich Huion gerne eine Chance gegeben hätte 😦

Update März 2020: Ich habe es tatsächlich hinbekommen mit der Hilfe des Mannes meiner Chefin. Seine Idee war das USB Kabel nicht an einen normalen Anschluss zu stecken, sondern an einen USB 3.0 Anschluss, da die Leistung dann besser sei. Zum Glück habe ich zwei dieser Anschlüsse an meinem PC , und siehe da die Geschwindigkeit hat sich reguliert und ich konnte auch in Illustrator flüssig malen. Klar, muss ich noch weiter ausgiebig testen, aber im Moment bin ich eher wieder traditionell unterwegs. (Ein nächster Post ist in Vorbereitung)

Hattet ihr auch mal solche Startschwierigkeiten oder habt ihr euch mal bei technischen Dingen etwas „bescheiden“ angestellt? Tja, obwohl ich mich schon gut mit PC und Technik auskenne (behaupte ich mal) kann ich immer noch dazu lernen, und das ist keine Schande 😉

Stay creative,

Alantya

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